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Einkorn (Ur-Getreide)
(Triticum monococcum)Ganze frische Körner zum Selber verarbeiten und lagern (sehr lange lagerbar), backen, kochen Keimlinge. Keimfähig. Herzhaftes, universal backbares Urgetreide für Brot (auch sehr gut geeignet zum Mischen mit Emmer), Sauerteigansatz, Kuchen, Torten, Gebäck, Suppen (leichte Suppen bei oder nach Krankheiten), Lebkuchen, Keimlinge ... (100g € 0,37) gern können Sie auch nach Getreide noch im Spelz für die Aussaat auf dem Feld anfragen.
Emmer (Ur-Hartweizen)
Ganze Körner zum selber frischvermahlen und zum keimen, backen, kochen, Nudeln, Pasta, Keimlinge Getreidemühlen auf Anfrage, günstige Preise Gut zum Mischen mit Einkorn z.B. für Brot. ansonsten besonders gut geeignet für Pasta, auch Kuchen, Torten, Gebäck oder zum Bierbrauen gut geeignet. Auch als Keimlinge/Sprossen sehr gut verwendbar. Bitte angeben ob Sommer-oder Winteremmer gewünscht (100g € 0,37)
Emmer-Nudeln 250 g
Zutaten: Emmer aus bio Anbau, Wasser. Ohne Ei. Lecker, aromatisch leicht und bekömmlich. Kochzeit ca. 4 Minuten Die Rückkehr des Emmer Kulturhistorisch gehört Emmer, neben Einkorn und Gerste, zu den ältesten vom Menschen angebauten Getreidearten. Er stammt wie fast alle Getreidearten ursprünglich aus dem Nahen Osten. Mit der Einführung des Ackerbaus sind diese nach Europa „eingewandert“. Um 1600 v. Chr. wurde er in Mitteleuropa als Hauptgetreideart angebaut. Emmer (Triticum dicoccum) gehört zur Gattung Weizen innerhalb derer er eine eigene Art darstellt. Gegenüber Weichweizen enthält er jedoch fast die doppelte Menge an B-Carotin. Auch seine Mineralstoffgehalte (v.a. Zink, Magnesium, Eisen) liegen weit über denen von Weichweizen. Emmer ist ein Spelzgetreide und das Korn ist somit bestens im festanliegendem Spelz vor Umwelteinflüssen geschützt. Dieser Emmer (schwarzer Emmer, Sorte unbekannt) wurde aufgrund eines Projektes zur Wiedereinführung kulturhistorischer Schätze mit der 3-Felder Wirtschaft angebaut. Diese alte Anbaumethode ermöglicht es bedrohten Tier- und Pflanzenarten wieder ansässig zu werden. Der Emmer, aus dem die Nudeln hergestellt werden, ist eine uralte Art, von der keine genaue Bezeichnung mehr bekannt war, er ist sozusagen „die“ Urform. Mit ein paar Körnern, die zur Verfügung standen, wurde vor ca. 10 Jahren damit begonnen diesen Emmer wieder anzubauen. Dieses war nur mit der finanziellen Unterstützung des o.g. Projektes möglich. Jetzt wird dieses Getreide wieder vollerwerbsfähig und unabhängig angebaut. Die wunderschönen Ähren sind es fast schon allein wert. Es wird ökologisch bewirtschaftet und die Natur erwacht wieder zu Leben. Die Felder weisen heute ein lebendiges Ökosystem auf, in dem nicht nur die Ackerbegleitflora wieder ihr Dasein hat, sondern auch Feldhase, Wachtel und Rebhuhn Unterschlupf und Greifvögel wie Rotmilan und Kornweihe wieder ihren natürlichen Lebensraum in dieser Artengemeinschaft finden. Geschmack und Qualität allererster Güte der angebauten Sorten sind die Früchte der Saat. Emmer kann auch als Getreide zu Backwaren wie Brot verbacken oder geschrotet und gekocht werden, wobei die extrem kurze Garzeit für den Emmer charakteristisch ist, bei Nudeln ca. 5-6 Min. Er ist sehr herzhaft und hat einen feinen, leicht nussigen Geschmack.
Emmer-Nudeln, Pasta 500 g
Zutaten: Emmer aus bio Anbau, Wasser. Ohne Ei. Lecker, aromatisch leicht und bekömmlich. Kochzeit ca. 4 Minuten Fussili oder Spaghetti bitte im Kommentarfeld angeben welche gewünscht Die Rückkehr des Emmer Kulturhistorisch gehört Emmer, neben Einkorn und Gerste, zu den ältesten vom Menschen angebauten Getreidearten. Er stammt wie fast alle Getreidearten ursprünglich aus dem Nahen Osten. Mit der Einführung des Ackerbaus sind diese nach Europa „eingewandert“. Um 1600 v. Chr. wurde er in Mitteleuropa als Hauptgetreideart angebaut. Emmer (Triticum dicoccum) gehört zur Gattung Weizen innerhalb derer er eine eigene Art darstellt. Gegenüber Weichweizen enthält er jedoch fast die doppelte Menge an B-Carotin. Auch seine Mineralstoffgehalte (v.a. Zink, Magnesium, Eisen) liegen weit über denen von Weichweizen. Emmer ist ein Spelzgetreide und das Korn ist somit bestens im festanliegendem Spelz vor Umwelteinflüssen geschützt. Dieser Emmer (schwarzer Emmer, Sorte unbekannt) wurde aufgrund eines Projektes zur Wiedereinführung kulturhistorischer Schätze mit der 3-Felder Wirtschaft angebaut. Diese alte Anbaumethode ermöglicht es bedrohten Tier- und Pflanzenarten wieder ansässig zu werden. Der Emmer, aus dem die Nudeln hergestellt werden, ist eine uralte Art, von der keine genaue Bezeichnung mehr bekannt war, er ist sozusagen „die“ Urform. Mit ein paar Körnern, die zur Verfügung standen, wurde vor ca. 10 Jahren damit begonnen diesen Emmer wieder anzubauen. Dieses war nur mit der finanziellen Unterstützung des o.g. Projektes möglich. Jetzt wird dieses Getreide wieder vollerwerbsfähig und unabhängig angebaut. Die wunderschönen Ähren sind es fast schon allein wert. Es wird ökologisch bewirtschaftet und die Natur erwacht wieder zu Leben. Die Felder weisen heute ein lebendiges Ökosystem auf, in dem nicht nur die Ackerbegleitflora wieder ihr Dasein hat, sondern auch Feldhase, Wachtel und Rebhuhn Unterschlupf und Greifvögel wie Rotmilan und Kornweihe wieder ihren natürlichen Lebensraum in dieser Artengemeinschaft finden. Geschmack und Qualität allererster Güte der angebauten Sorten sind die Früchte der Saat. Emmer kann auch als Getreide zu Backwaren wie Brot verbacken oder geschrotet und gekocht werden, wobei die extrem kurze Garzeit für den Emmer charakteristisch ist, bei Nudeln ca. 5-6 Min. Er ist sehr herzhaft und hat einen feinen, leicht nussigen Geschmack.
Einkorn und Emmer Bestellungen im Shop, telefonisch oder schriftlich möglich
EINKORN und ZWEIKORN (Emmer) sind unsere ältesten heimischen Getreidearten. Ihr Anbau läßt sich bis um 3.000 v.Chr. zurückverfolgen. Die Pflanzen selbst stammen aus dem vorderen Orient und werden dort seit mindestens 10.000 Jahren kultiviert.
Diese Urformen des Weizens wurden bei uns noch bis in die Mitte dieses Jahrhunderts hinein vereinzelt angebaut, bevor sie völlig in Vergessenheit gerieten. Ganz aktuell wurden sie vor wenigen Jahren von einigen engagierten Biobauern für die deutsche Landwirtschaft wiederentdeckt. Diese erkannten ihren Wert als alte, anspruchslose Kulturpflanzen
gerade auch für nährstoffarme Grenzstandorte, wo mit Weizen kein nennenswerter Ertrag mehr zu erzielen ist.
Einkorn und Emmer sind besonders für die ökologische Landwirtschaft und extensiv genutzte Flächen geeignet, da sie sich mit Gründüngung begnügen. Als Bereicherung für die Landwirtschaft sind sie dank ihrer Nährstoffaktivierung auch für die Zwischenbewirtschaftung als Wechselweizen einsetzbar.
Ernährungsphysiologisch bieten Einkorn und Emmer ihren Verwandten (Weizen, Dinkel und Kamut) gegenüber mehrere nennenswerte Vorteile:
- weniger Kohlehydrate
- mehr hochwertige Proteine in Form von seltenen Aminosäureverbindungen
- einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren
- eine Vielfalt an Mineralien.
In der Praxis erweisen sich diese alten Getreide damit als
- äußerst gehaltvoll und nahrhaft
- und zugleich auch sehr bekömmlich und leicht verdaulich
- womit sie nicht nur für Weizenallergiker interessant werden, sondern überhaupt ideal für eine hochwertige und bewußte Ernährung sind.
EINKORN hat einen ausgezeichneten, vollen, süßlich-nußartigen Geschmack. Es ergibt sehr feines, gelbes Mehl mit geringem Kleieanteil und hohem Kleberproteingehalt. Damit ist es besonders geeignet für Feingebäck. Seit jeher wurde es auch in Form von Gries für schmackhafte Milchbreis verwendet.
Hervorzuheben sind ferner seine heilsamen Eigenschaften bei Verdauungsstörungen, weshalb es als Schonkost zu empfehlen ist. Es verleiht dem Körper auch allgemeinen Schutz und Stärke.
EMMER ist mit dem Hartweizen verwandt und ergibt kräftiges Mehl. Er eignet sich aufgrund seiner höheren Kornhärte und Glasigkeit besonders für die Verwendung als Graupen und Gries, sowie zur Herstellung von Nudeln und anderen Teigwaren, aber auch für Griesbrei.
Beide Getreidearten sind auch als Einlage in Suppen und Eintöpfen vorzüglich bzw. können, über 24 Stunden eingeweicht und angekeimt, als wertvolle Rohkostzutat in Salaten beigemengt werden. Das Korn hat in diesem Stadium den höchsten Gehalt an Nährstoffen überhaupt aktiviert.
Der Ertrag fällt besonders bei Einkorn noch weit geringer aus als bei Dinkel - sein Name spricht bereits für sich: Es sitzen sich jeweils nur einzelne Körner an der Ähre paarweise gegenüber. Der Anbau dieser grazilen Pflanze erfordert vom Landwirt eine gute Portion Idealismus. Emmer benötigt eine lange Reifezeit und bevorzugt südliche Standorte. Nicht zuletzt aus diesen Gründen werden sie zur Zeit (noch) als echte Raritäten gehandelt.
Unser Getreide stammt ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau und wurde bis heute züchterisch nicht manipuliert. In diesem Sinne stellen diese Spezialitäten im Rahmen des neuerwachten Interesses an unverfälschten und urwüchsigen Nahrungsmitteln ideale Bausteine für die anspruchsvolle Vollwerternährung dar.